April 24

Gute Texte schreiben

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Mit guten Texten in Online & Offline mehr auffallen.

Gute Texte öffnen Dir die Türen zu Deinen Kunden

und sind gar nicht mal so schwer!

Gute Texte sind Deine Visitenkarte in der Onlinekommunikation und im Print-Geschäft. Was Deine Kunden von Dir auf Deiner Homepage, im Blog oder in den Social Media lesen, prägt ihr Bild von Deinem Unternehmen. Wie schreibst Du also am besten für Online und Print, damit Deine Kunden Deine Texte auch wirklich lesen?

First things first – das Wichtigste zuerst

Dein Leser möchte schnell die wichtigste Information erfahren. Mit dem heutigen Leseverhalten – geprägt durch die Dynamik des Internets – ist die Geduld und Verweildauer Deiner Leser mitunter gering. Nur wenn Du es schaffst, sie direkt am Anfang in Deinen Text hineinzuziehen, werden sie hoffentlich den gesamten Text lesen.

Präsentiere die wichtigste Information also gleich zu Beginn Deines Textes und baue anschließend Spannung beim Leser auf, den restlichen Text zu lesen und Details zu erfahren. 

Im Normalfall ist Dein Leser über einen digitalen Weg zu Deinem Text gekommen. Entweder wurde er aus den Social Media auf Deinen Blog geleitet oder er hat Deine Überschrift in einer Suchmaschine gefunden. Er kommt in jedem Fall mit einer bestimmten Fragestellung zu Deinem Text und erwartet, schnell eine Antwort zu bekommen.

Du schreibst lieber statt zu lesen? Dann schau Dir dieses Video an:

KISS – Deine Kunden werden es Dir danken!

Keep it short and simple. Das ist die magische Formel für Texte, die Deine Kunden gerne lesen werden. Dir sollte es gelingen mit wenigen Worten prägnanten Inhalt zu transportieren. Damit Deine Leser nicht abspringen, musst Du sie durch Deinen Text führen. Verleihe Deinem Text inhaltlich und optisch eine Struktur, die sich an der Fragestellung Deines Lesers orientiert. Inhaltlich kannst Du dies zum Beispiel über die Verbindung von Thesen und Erklärungen machen oder den Hauptgedanken vom Beginn des Textes logisch nachvollziehbar aufschlüsseln.

Überschriften verschaffen optische Struktur und verhelfen vom Auge Deines Lesers zur Orientierung. Sie erlauben ihm zu entscheiden, welchen Abschnitt des Textes er wie intensiv und in welcher Reihenfolge lesen möchte.

Eine h1-Überschrift gibt es pro Text nur einmal!

H1 ist wie der Titel eines Buches. Diesen gibt es pro Buch auch nur einmal. Die nachgegliederten Überschriften h2 und h3 teilen Deinen Text in logische Abschnitte ein und verdeutlichen die Tiefe Deines Inhaltes.

„Schatz, hast du schon gehört, dass…“ - Der Küchenzuruf

Die Informationen in Deinen Texten sollest Du so aufbereiten, dass sie leicht weiter zu geben sind. Dein Text ergibt am Ende zwar ein Gesamtprodukt, aber er muss auch in einzelnen Teilen funktionieren. Direkt nach dem Beginn muss jemand in der Lage sein, die Kernbotschaft Deines Textes an eine andere Person weiterzugeben. In der journalistischen Schule nennt man dies „den Küchenzuruf“. In einer lauten, betriebsamen Küche kocht Deine Partnerin oder Dein Partner. Du liest oder hörst im Nebenraum eine neue Information zum Beispiel aus den Medien. Mit einem lauten, aber kurzen Zuruf möchtest Du den Kern der neuen Information schnell vermitteln. Dabei würdest Du alle Details weglassen und vielleicht noch nicht einmal einen vollständigen Satz rufen. Diese Kernbotschaft muss im Zentrum Deines Artikels stehen und direkt zu Beginn präsentiert werden.

W wie weitere Informationen

In einem normalen Gesprächsverlauf würde anschließend der andere Gesprächspartner die wichtigsten Nachfragen stellen: Wer hat was wann wo und wie (oder auch warum) getan? Für jede dieser Fragen solltest Du eine kurze Information als Antwort in Deinen Text einbauen.

Unser Tipp: Bevor Du einen Text schreibst, notiere Dir stichwortartig die Antworten auf die W-Fragen. Nach dem Schreiben überprüfst Du, ob jedes W eine Antwort erhalten hat. Sollte es zu einer W-Frage (noch) keine Antwort geben, äußere dies auch genauso, denn Dein Leser stellt sich diese Frage. Er lässt sich lieber auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten, als unwissend zurück zu bleiben.

Wer hat was wann, wo und wie getan?

Zwei No-Gos fürs Texten

Benutze keine Füllwörter.

Zu viele Adjektive und Adverbien machen einen Text zäh und unleserlich. Verwende Adjektive mit Augenmaß an der Stelle, an der Du Deinen Inhalt betonen möchtest.

Benutze kein Passiv.

Die aktive Sprache ist viel leichter zu verstehen und Dein Text ist automatisch lebig und voller Handlung, wenn Du das Passiv aus Deinen Texten streichst. Wandle auch Substantivierungen in aktive Verben um, damit Dein Text nicht zu bürokratisch oder technisch klingt.

Zusatzwissen für Social Media-Texte

#Sparsam

Hashtags sind seit Jahren im Trend. Sie sind zu allgegenwärtigen Textteilen geworden oder sie stehen einzeln als Kern einer Aussage für sich allein. Gerade wegen ihrer starken Wirkung verwende Hashtags gezielt und reduziert. Reize nicht die maximal zulässige Anzahl in Social Media- Plattformen aus. Wähle Hashtags so wie sie Deine Leser auch als Suchwörter benutzen würden. Je besser sie zu Deinem Inhalt passen, desto mehr interagieren Deine Leser damit und desto besser reagieren Suchmaschinen und Algorithmen auf Deinen Text.

SEO – die Suchmaschine liest mit

Hier gilt ein elementarer Grundsatz: Schreibe nicht für die Suchmaschine, sondern für den Leser. Selbst in Veröffentlichungen von Google findet man den Hinweis, dass guter Content für die Suchmaschine guter Content für die Leser ist. 

Suchmaschinen haben ihrem Zweck folgend die Aufgabe, den Lesern die Suchergebnisse zu präsentieren, die am besten auf die Suchanfrage der User passt. Also alles was gerne und gut gelesen wird, wird auch von den Suchmaschinen als positiv bewertet.

Das Thema SEO ist so vielschichtig, weit und verändert sich ständig. Du wirst auf unseren Blog in Zukunft noch viele Blogposts zu den verschiedenen Fragestellungen zum optimalen SEO finden.


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