November 26

Die eigene Zielgruppe richtig kennen

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Wie macht man eigentlich gutes Marketing? Diese Frage ist eigentlich leichter zu beantworten, als man meint. Mit der richtigen Zielgruppe gelingt Marketing am ehesten! Denn viel zu viele Unternehmen oder Marken schließen von sich auf andere. Doch der Kunde ist König, das gilt besonders im Marketing.

Worauf es bei der eigenen Zielgruppe ankommt

Doch wie kommst Du zu Deiner Zielgruppe? Dazu musst Du die Menschen, die sich hinter dieser "Gruppe" verbergen, besser kennen- und verstehen lernen. Du musst Dich in sie hineinversetzen, ihre Sorgen, Bedürfnisse und Ängste kennen und ihre Werte und Eigenschaften verstehen. Denn jeder Kauf ist letztlich eine emotionale Entscheidung. Da reichen sachliche Argumente nicht. Ein emotionales und bedürfnisorientiertes Verständnis Deiner Zielgruppe ist also ein Muss für erfolgreiches Marketing. 

Und daher solltest Du Dich immer mit vier grundlegenden Faktoren beschäftigen:

  • Demografische Merkmale
  • Lokalität / Regionalität
  • Interessen und Hobbys
  • Verhaltensmuster und Verhalten in Bezug auf Deine Marke

Denn diese vier Faktoren verraten Dir am meisten darüber, welche Menschen sich hinter Deiner Zielgruppe verbergen und was diese Menschen auszeichnet. Dazu gibt es verschiedene Modelle wie Persona-Profile, Sinus-Milieus oder Limbic-Analysen. An dieser Stelle wollen wir uns jedoch praxisnaher mit Deiner Zielgruppe beschäftigen:

Die beste Datenquelle für Deine Zielgruppe: Facebook Audience Insights

Denn die gerade beschriebenen Analyse-Methoden sind wichtige Werkzeuge für eine professionelle Marketing-Strategie. Zeitgleich können diese Instrumente aber viel von jemanden abverlangen, der sich eher selten mit Zielgruppen beschäftigt. Daher wollen wir Dir an dieser Stelle eine effiziente und leichtere Alternative vorstellen: die Audience Insights von Facebook. 

Du findest dieses Tool im Business-Manager von Facebook. Dort kannst Du viele wertvolle Daten über Deine Zielgruppe sammeln. Und das Beste: Facebook präsentiert Dir quasi alle Daten seines Algorithmus auf dem Silbertablett. Du musst nur die richtigen Grundeinstellungen tätigen.

Zielgruppe eingrenzen

Und genau hier setzt der Businessmanager auch an. Wie Du im Screenshot siehst, kannst Du zahlreiche Einstellungen tätigen. Als wichtigstes sind zunächst die Lokalität und die demografischen Merkmale. Die Lokalität hängt von dem Einzugsgebiet Deines Unternehmens ab. Ein Online-Shop kann durchaus deutschlandweit Daten nutzen, während ein lokaler Dienstleister den Umkreis stärker einschränken sollte. Die demografischen Daten können schließlich nach Alter und Geschlecht eingegrenzt werden. Auch das ist je nach Angebot ganz unterschiedlich, aber bei fast jedem Unternehmen wichtig.

Weitere Einstellungen sind dann die Interessen. Und hier kannst Du kreativ werden. Denn hier sind viele Interessen, Berufsbezeichnungen oder weitere Attribute zu finden. Jedes Merkmal, das genug Inhaber auf Facebook hat, wird vom Algorithmus hier gelistet. Das kann beispielsweise die "Gartenarbeit" sein, wenn Du einen lokalen Laden für Gartenwerkzeug hast.

Zudem kannst Du noch auswählen, ob Du die Daten auf Personen eingrenzen willst, die bereits mit Deiner Facebook-Seite verbunden sind und Merkmale wie Ausbildungsgrad oder Beziehungsstatus angeben. 

Zielgruppen-Daten auswerten

Nachdem Du Deine Zielgruppe eingegrenzt hast, zeigt Dir Facebook unter anderem die Altersstruktur der Zielgruppe an.

Nachdem wir das Interesse "Garten" und "Gartenbau" eingestellt haben, zeigt uns Facebook, welche Interessen diese Menschen noch haben.

Nachdem wir das Interesse "Garten" und "Gartenbau" eingestellt haben, zeigt uns Facebook, welche Seiten diese Menschen am häufigsten folgen.

Nachdem Du Deine Zielgruppe eingegrenzt hast, erhältst Du erste Einschätzungen von Facebook, wie groß Deine Zielgruppe sein wird. Du siehst auch erste demografische Merkmale wie die Verteilung der Altersstruktur oder des Geschlechts. So kannst Du Dir bereits ein erstes Bild von Deiner Zielgruppe machen. Versuche Dir, einen realen Menschen unter Deiner Zielgruppe vorzustellen. Doch die Daten gehen noch weiter: Du kannst beispielsweise unter "Gefällt mir Angaben für die Seite" einsehen, welche Seiten diese Menschen abonnieren und welchen Influencern sie folgen. Das bietet Dir eine gute Möglichkeit, zu schauen, welche Themen Deine Zielgruppe ansprechen. Nutze auch dieses Wissen.

Wichtig ist, dass Du Dir ein generelles Bild Deiner Zielgruppe einholst. Solange Du noch kein konkretes Marketing-Vorhaben verfolgst, sollten Deine Zielgruppendaten nicht zu spezifisch werden. Wenn Du beispielsweise Werbeanzeigen schalten möchtest, kannst Du diese Daten immer noch weiter verfeinern.

Versuche die Daten zu nutzen, um ein allgemeines Bild Deiner Zielgruppe zu erhalten. Welche Interessen haben diese Menschen? Wo leben Sie und wie leben Sie? Diese Fragen lassen sich gut mit den Audience-Insights von Facebook beantworten. So kannst Du für Deine Zielgruppe nahbarer werden und relevantere Themen in Deiner Kommunikation aufgreifen. Und wenn Du später konkrete Vorhaben realisierst, kannst Du die Zielgruppendaten weiter verfeinern.

Betrachte Deine Zielgruppe regelmäßig

Wichtig ist, dass Du Deine Zielgruppe regelmäßig analysierst. Mach es Dir zur quartalsweisen Aufgabe, die eigene Zielgruppe zu evaluieren und erneut mit neu gewonnenen Eindrücken und Daten in den Audience-Insights zu überprüfen. So kannst Du Deine Inhalte stetig an die Zielgruppe anpassen und optimieren. Vielleicht fällt Dir ein neues Interesse auf. Oder Du merkst, dass andere Orte ebenfalls ein interessanter Werberaum für Dich sind. Das findest Du jedoch nur heraus, wenn Du regelmäßig überprüfst und vergleichst. Und dazu eignen sich die Audience-Insights von Facebook bestens.


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